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  Egenhausen gehört nun auch zu den „kinder- und familienfreundlichen Gemeinden“ des Landkreises Calw  
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In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Calw am Montag, den 12. 1. 2009 war der Tagesordnungspunkt 1 die Zertifizierung der Gemeinde Egenhausen als „Kinder- und familienfreundliche Gemeinde“. Bürgermeister Frank Buob war gemeinsam mit Rathausmitarbeiterin Magdalena Brauckmann und Schulleiter Dirk Seifert auf Einladung des Landrates nach Calw gekommen, um die Ehrung und das Zertifikat entgegenzunehmen. Frau Brauckmann hatte im Vorfeld sämtliche Unterlagen zusammengetragen und Dirk Seifert hatte die Einrichtungen für Kinder in Egenhausen in Form einer Broschüre in Wort und Bild dargestellt.

In seiner Ansprache erklärte Landrat Köblitz, dass Egenhausen nunmehr die 19. Gemeinde des Kreises ist, die dieses Zertifikat erhält. Von insgesamt 25 Gemeinden ist Egenhausen von der Einwohnerzahl eine der kleinsten, doch von den Angeboten der Kinder- und Familienfreundlichkeit her kann sie mühelos mit den großen Gemeinden des Kreises mithalten. Der Landrat lobte vor allem das durchgängige Konzept der Gemeinde Egenhausen bei der Kinderbetreuung im Alter von drei Monaten bis zu 10 Jahren. In der Kinderkrippe „Wunderkinder“ werden Kinder im Alter ab 3 Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten betreut. In den beiden Kindergärten gibt es genügend Plätze, so dass alle 3 bis 6-Jährigen problemlos aufgenommen werden können.
Dabei wurde ein neuer Weg beschritten: Erst vor kurzem hatte der Gemeinderat beschlossen, die Kindergartengebühren ab Januar 2009 zu streichen. Dies bedeutet, dass vor allem junge Familien davon profitieren werden und bis zu 1.400, - Euro im Jahr sparen können. Der Landrat wörtlich: „Egenhausen ist die einzigste Gemeinde im Landkreis, die keine Beiträge für den Kindergarten erhebt. Dies ist ein weiser Entschluss und sehr zukunftsorientiert. Denn künftig wird das der Weg einer Kinder- und Familienfreundlichkeit sein.“ Egenhausen ist übrigens nach der Stadt Heilbronn die zweite Gemeinde in ganz Baden-Württemberg, die einen „kostenlosen Kindergarten“ anbietet.
Nach der Kindergartenzeit ist der Übergang in die Grundschule gut vorbereitet und fließend gestaltet. Landrat Köblitz: „Es gibt in Egenhausen sehr gut funktionierende Kooperationen, um die Kinder auf die Schule vorzubereiten. In der jahrgangsgemischten Schuleingangsstufe werden nach neusten pädagogischen Erkenntnissen Schulkonzepte verwirklicht, die jedem einzelnen Kind gerecht werden.“ Der Landrat erwähnte noch im Besonderen den offenen Unterrichtsbeginn an der Schule, der den Schülern ermöglicht, individuell in den Schulalltag einzusteigen, sowie die Qualität des Schulchores, der ja auch schon im Landratsamt auftrat.
Danach überreichte Landrat Köblitz die Urkunde und das Zertifikat für eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde im Landkreis Calw unter dem Beifall des Jugendhilfeausschusses und der anwesenden Zuhörer an Bürgermeister Frank Buob, der dieses strahlend entgegennahm.