Info
Termine
Klassen
Lehrer
Kontakt
Pädagogik
Schulleiterberichte
Archiv
  53 Schuljahre den Dienst an der GS Egenhausen versehen  
  (zur größeren Bildansicht bitte auf die Bilder klicken)  
     
 

Zum Schuljahresende wurden an der Grundschule Egenhausen zwei Lehrerinnen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 21 Jahre lang war Ingrid Konstantinidis an der Schule tätig, auf sage und schreibe 32 Dienstjahre brachte es Erika Waidelich in Egenhausen.

So wie die beiden Pensionäre arbeiteten, so wollten sie auch ihren Abschied vom Schuldienst haben: Ohne großes Aufheben, still und bescheiden, ohne Reden und große Belobigungen. Doch dies ließen die Lehrer der Grundschule Egenhausen nicht zu. Sie organisierten ein Fest, zu dem alle ehemaligen Lehrer, Referendare und Mitarbeiter, mit welchen die Beiden einmal zusammengearbeitet hatten, eingeladen wurden. Und fast alle kamen, aus allen Richtungen Deutschlands, sogar aus dem hohen Norden. Dies war natürlich für die Beiden eine große Überraschung und Freude, mit nahezu 30 Kolleginnen und Kollegen zu feiern.

In festlichem Rahmen gab es dann natürlich viel zu erzählen, ein schwäbisches Gedicht sowie ein Liedbeitrag wurden zum Besten gegeben. In seiner Ansprache ging Schulleiter Dirk Seifert auf die Qualitäten der beiden Lehrerinnen ein. Beide versahen ihren Schuldienst immer sehr gewissenhaft, zuverlässig und stets sehr gut vorbereitet. Es gelang ihnen die ihnen anvertrauten Schüler zu guten Schulabschlüssen zu führen, wobei sie auch großen Wert auf den sozialen Aspekt, wie eine gute Arbeitsatmosphäre, Kameradschaft und eine funktionierende Klassengemeinschaft legten. Nicht nur bei ihren Schülern und Kollegen waren sie sehr beliebt, sondern ihr Auftreten und ihre Arbeit wurden von den Eltern sehr geschätzt. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass bei der Schulentlassfeier Schüler, Eltern und Lehrer aufstanden, um mit einem langanhaltenden Beifall die Pensionäre zu verabschieden.

Erika Waidelich bezeichnete der Schulleiter als die gute Seele der Schule. 32 Jahre lang war von ihr nie ein böses oder lautes Wort zu hören, da sie immer bestrebt war ihren Schülern und Kollegen ausgeglichen und freundlich zu begegnen. Ihr Bedürfnis nach Harmonie war sehr groß und diese hat sich dadurch auf alle am Schulleben Beteiligten übertragen. Viele Jahre war sie auch als Dienstälteste in der Funktion als stellvertretende Schulleiterin tätig und die Zusammenarbeit mit der Schulleitung funktionierte hervorragend.

Zum Abschied wünschte Schulleiter Seifert den beiden Pensionären viel Gesundheit, Zeit und Freude am neuen Lebensabschnitt. Als Geschenk hat sich die Schule in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Mitarbeitern des Bauhofes ein Pensionärsbänkle ausgedacht, das inzwischen vor den Wohnhäusern in Walddorf bzw. in Überberg steht. Dort kann man dann immer wieder vorbeikommen und vielleicht das eine oder andere Schwätzchen halten.

„Wird man gebraucht, erfüllt man seine Pflicht.
Hat man seine Pflicht erfüllt, so darf man sich
mit einem guten Gewissen zurückziehen.“

Mit diesem Zitat in Anlehnung an Konfuzius und dem Überreichen der Entlassurkunde des Landes Baden-Württemberg ging es zum gemütlichen Teil über und man saß bei gutem Essen noch einige Stunden zusammen.
07/2013

 

zur Bildergalerie