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  Württembergische Landesbühne Esslingen zu Gast an der Grundschule Egenhausen  
   
     
 

Wir wollen wieder Freunde sein
Am vergangenen Montag war die Württembergische Landesbühne Esslingen zu Gast an der Grundschule Egenhausen. Dieses doch landesweit sehr bekannte und mit einem hervorragenden Ruf ausgestattete Theater hat ein Schul-Theaterprojekt entwickelt und besucht mit ihrem Landschulmobil Schulen in Baden-Württemberg.
Gefördert wird dieses Theaterprojekt vom Innovationsfonds Kunst und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Auch die Grundschule Egenhausen nahm dieses Angebot gerne wahr, zumal die Unterstützung der Volksbank Nordschwarzwald im Rahmen des Schulförder-programmes in Anspruch genommen werden konnte.

 

  
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Der in drei Bereiche aufgeteilte Vormittag erstreckte sich auf zwei Theater-Workshops und die Aufführung des Stückes „Kikerikiste“ von Paul Maar (übrigens auch der Autor von „Sams“). In den Workshops wurde von einem Theaterpädagogen mit den Kindern erarbeitet, dass es unterschiedliche Gefühle wie Freude, Lächeln, Wut, Zorn, Angst und Traurigkeit gibt, die man auch mit Mimik, Gestik und Körperhaltungen ausdrücken kann. Vorbereitet wurde dann das eigentliche Theaterstück. Unter anderem erfuhren die Kinder, wie man sich bei einer Aufführung verhalten sollte und auf was sie achten müssen, um den Inhalt und Sinn des Stückes zu verstehen.

Dann war es endlich soweit: In zwei „Kisten“ befanden sich zwei „Hühner“. Die beiden professionellen Schauspieler konnten den Schüler zwei unterschiedliche Charaktere präsentieren: Ein eitles, hochnäsiges „Huhn“, das auf Kosten des anderen „Huhnes“ seine Späße trieb und immer besser und größer war als das andere. Frust, Beleidigt sein, Diebstahl und Kündigung der Freundschaft waren das Ergebnis. Die Folge war dann, dass beide sich ihr liebstes, ihre Kiste, wegnehmen ließen und nun endlich merkten, dass eigentlich beide bestraft waren. Nun hielten sie zusammen, spielten wieder gemeinsam und ließen sich auch nicht mehr von dem „bösen Mann“, der zu seinem eigenen Vorteil immer wieder Zwietracht säen wollte, beeinflussen.

Neben großartigen schauspielerischen Leistungen, die sehr kind- und altersgemäß präsentiert wurden, wurde das Stück mit passenden Kulissen und Bühnentechnik so gespielt, dass sowohl Schüler als auch Lehrer viel davon profitieren konnten. Ein anhaltender Beifall würdigte diese Leistungen. Die Schauspieler bescheinigten den Schülern eine gute Mitarbeit in den Workshops und ein aufmerksames Verhalten als sehr gutes Publikum.