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  Grandioses Schulfest in der Grundschule Egenhausen  
   
     
 

Ein tolles Schulfest fand am vergangenen Samstag-nachmittag in der Grundschule Egenhausen statt. Bei strahlendem Sonnenschein und brütender Hitze konnte Schulleiter Dirk Seifert pünktlich um 14.00 Uhr das Fest eröffnen. Vorab wurde unter tat-kräftiger Mitarbeit des Elternbeirates und des Bauhofes Egenhausen alles so vorbereitet, dass die vielen Gäste perfekt bewirtet wurden und dass jeder einen Schattenplatz finden konnte. Kurzfristig und ganz spontan baute Feuerwehr-kommandant Ingo Wassilowski wegen der großen Hitze eine Bereg-nungsanlage im Schulhof auf, welche von den Kindern auch ausgiebig genutzt wurde. Eine große Anzahl von Eltern war den ganzen Nachmittag im Einsatz, bei der Kuchen- und Getränkeausgabe, beim Grillen und Stockbrotbacken am Lagerfeuer, beim Fladen herstellen, Kuchenbacken oder beim Spüldienst.

  
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Eine große Anzahl von Eltern war den ganzen Nachmittag im Einsatz, bei der Kuchen- und Getränkeausgabe, beim Grillen und Stockbrotbacken am Lagerfeuer, beim Fladen herstellen, Kuchenbacken oder beim Spüldienst. Schon bei der Begrüßung dankte der Schulleiter allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.
Willkommen heißen konnte Dirk Seifert dann Gäste aus nah und fern, viele Bürger aus Egenhausen, Eltern, Großeltern und Freunde der Schule. Besonders begrüßte er Bürgermeister Sven Holder, der sogar bis zum Ende des Festes mit dabei war und sich sehr begeistert zeigte: „Was Schüler und Lehrer für dieses Fest geleistet haben, ist grandios und aller Ehren wert. Man konnte sehen, dass auch eine kleine Grundschule Ergebnisse von einer enormen Qualität präsentieren kann.“ Weiterhin begrüßt wurden Vertreter des Musikvereins, mit dem die Schule schon jahrelang eine intensive Kooperation betreibt. Ein Infostand dazu war im Eingangsbereich. Außerdem war die Volksbank durch Hans Kopp vertreten, sowie Pfarrer Raiser und viele ehemalige Schüler.
Nun fehlen noch die Schüler. Thema des Schulfestes war ja „Zeitreise“. Deshalb kamen nun die einzelnen Klassen mit ihren Lehrern aus dem Schulhaus, um sich im Schulhof aufzustellen, alle verkleidet je nachdem welche Epoche sie gewählt hatten. Der Schulleiter bestieg ein von einigen Künstlern der Schule gebautes und gestaltetes „Zeitreisemobil“. Von zwei Schülern gezogen fuhr er nun von einer Zeit in die nächste, beginnend in der Steinzeit. Immer in einer Zeit angekommen, wurde das Lied „Wer hat an der Uhr gedreht“ gesungen und 2 Schüler erklärten, was man bei ihnen im Klassenzimmer alles sehen und erleben konnte. Weiter ging es zu den Ägyptern, den Römern und ins Mittelalter, nach Uromas Zeiten um 1900 – 1950 ging es in die Zukunft. Mit großem Applaus wurden die Schüler wieder ins Schulhaus verabschiedet und das Fest war eröffnet. Als erstes gab es einen Ansturm auf den Getränkestand, danach durften die Gäste in die verschiedenen Epochen eintauchen:

 Selbstgemachter Met, ein Getränk aus dem Mittelalter, gab es in der Klasse 3. Vorbereitet hatten dies die Schüler mit ihren Lehrern Daniel Neudert und Nadine Seeger. Außerdem konnten alte Spiele gemacht und toll gebaute Ritterburgen bestaunt werden. Viele Informationen zum Mittelalter und der Ritterzeit rundeten den Ausstellungsraum der ab. Weiter ging es in die Steinzeit, wo man verschiedene Waffen, Höhlenmalerei, Mosaikarbeiten und vieles mehr bestaunen konnte. Verena Bürkle hatte mit den Schülern der Klasse 4a im Laufe einer Projektwoche, an der alle Klassen teilnahmen, einen attraktiven Raum gestaltet. Von römischen Legionären und Bürgerinnen wurde man von der Klasse 4b und ihrer Lehrerin Birgit Rentschler begrüßt. In römische Gewänder gehüllt führten die Schüler eine tolle Modenschau vor. Außerdem konnte man sich „römische“ Frisuren zulegen oder sich an der Steinschleuder betätigen.
Im Untergeschoss hatten die Schüler der Klasse 1/2 a mit ihren Lehrerinnen Iris Abel und Anja Jost eine Nil-Landschaft aufgebaut. Pyramiden, Mosaikarbeiten und mehr gab es hier zu bewundern. Daneben war ein Heimatmuseum aufgebaut, das den Vergleich zu professionellen Museen nicht zu scheuen brauchte. Liebevoll wurden viele Gegenstände aus Uromas Zeiten von den Schülern der Klasse 1/2 b zusammengetragen. Die beiden Lehrerinnen Manuela Faßnacht und Vera Schmitt hatten unter Mithilfe der pensionierten ehemaligen Kollegin Erika Waidelich ein kleines „Schmuckkästchen“ gestaltet. Zuvor hatten die Schüler alte Gebäude in Egenhausen besucht und vieles über das Leben früher erfahren. Außerdem hatten die Kinder mit Eltern wie früher im Backhaus Zwiebelkuchen und Brot gebacken.

Im letzten Zimmer war die Zukunft vertreten. Unter der Regie von Tasja Haug hatten Schüler aus den Klassen 3 und 4 ein Theaterstück einstudiert. In völliger Dunkelheit mit Schwarzlicht traten die Akteure auf und spielten das Stück von einem Außerirdischen, der ein Menschenkind als Spieltier gefangen hatte. Am Ende ging die Geschichte aber gut aus und beide wurden Freunde. Das Stück war so gut besucht, dass es spontan noch eine dritte Aufführung gab.
Ganz am Ende wurde beim gemeinsamen Abschluss noch das Schlusslied „Wer hat an der Uhr gedreht“ gesungen und Schulleiter Dirk Seifert fuhr in seinem Zeitreisemobil wieder von einer Epoche in die nächste zurück, bis er schließlich wieder in der heutigen Zeit angekommen war. Er beschloss das Fest mit einem Dank an alle, die für ein grandioses Schulfest gesorgt hatten. Unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer, die bis zum Schluss ausgehalten hatten, kehrten dann auch die Schüler wieder in die Jetzt-Zeit zurück.