Info
Termine
Klassen
Lehrer
Kontakt
Pädagogik
Schulleiterberichte
Archiv
  Grundschule Egenhausen: Firma DIEDA zeigt ein Herz für Kinder  
 

(zur größeren Bildansicht bitte auf die Bilder klicken)

 
   
  Gebärdensprachendolmetscherin Annett Bauerheim beim Vermitteln der Gebärdensprache Der gehörlose Lukas mit der Dolmetscherin und dem Geschäftsführer Florian David von der Firma dieda  
         
 
An der Grundschule Egenhausen wurde zu Beginn dieses Schuljahres ein hörgeschädigtes Kind aus Oberschwandorf eingeschult. Warum dieses Kind nun in der Eingangsstufe der Grundschule Egenhausen beschult wird und was die Beweggründe dafür sind, wird in den nächsten drei Ausgaben des Egenhauser Amtsblattes ausführlich beschrieben.

Lukas ist also in der jahrgangsgemischten Klasse 1/2 a. Er kann nichts hören, ist auf zusätzliche Hilfen angewiesen, aber kann ganz normal mit seinen Mitschülern rechnen, schreiben und lesen lernen. Der Unterrichtsstoff wird ihm mit Hilfe der Gebärdensprache vermittelt. Ebenso musse er das Sprechen erlernen, was ihm teilweise schon ganz gut gelingt. Manchmal müssen die beteiligten Erwachsenen und auch seine Mitschüler sprichwörtlich mit Händen und Füßen "reden", um mit Lukas zu kommunizieren.

Damit sich nun seine Klassenkameraden noch besser mit Lukas "unterhalten" können, wurde ein zusätzlicher Kurs für die Klasse 1/2 a eingerichtet. Zweimal in der Woche (jeweils 30 Minuten) lernen die Schüler die Gebärdensprache. Eine Gebärdensprachendolmetscherin, die auch im normalen Unterricht dabei ist, bringt den Kindern alle Gebärden bei, damit sie sich mit Lukas verständigen können. Lukas selbst kennt die meisten Gebärden und ist natürlich stolz darauf, aber er freut sich auch sehr, wenn seine Schulkameraden nun in seiner Sprache sich mit ihm unterhalten können.

Die Finanzierung der Dolmetscher während dem Unterricht obliegt dem Landratsamt Calw, der Kurs für die Klasse muss in Eigenregie bezahlt werden. Auf der Suche nach möglichen Sponsoren fragte Schulleiter Dirk Seifert beim Geschäftsführer der Firma dieda in Egenhausen an. Nach Rücksprache mit der Firmenleitung stellte Florian David spontan 500, - Euro für dieses Projekt zur Verfügung. Herr David nutzte die Gelegenheit einmal eine Kursstunde in der Schule mit zu erleben und er konnte tatsächlich Erstaunliches sehen, so dass er letzendlich restlos überzeugt war, dass sein Sponsoring an der richtigen Stelle eingesetzt wird. Auch an dieser Stelle gilt der Dank aller am Schulleben Beteiligten der Firma dieda und vor allem Florian David.